Einwegwindeln sind durchweg hygienisch und dadurch, dass sie nach der Nutzung samt Inhalt weggeworfen werden, riecht auch nicht die ganze Wohnung nach vollen Windeln. Gleichzeitig sind Einmalwindeln Hightechprodukte, die das Baby dank eines Gelkerns trocken halten. Der Gelkern einer Windel kann das 500fache des eigenen Gewichts an Wasser und das 20fache des eigenen Gewichts an Urin aufsaugen.
Bis ein Kind alleine aufs Töpfchen gehen kann, verbraucht es allerdings rund 5000 Windeln - in der Entsorgung eine ungeheure Menge an Müll, wenn man Einwegwindeln einsetzt, da diese aufgrund des eingesetzten Plastiks nur sehr langsam verrotten können. Aus diesem Grund lohnt es sich darüber nachzudenken, Windeln einzusetzen, die biologisch verträglich sind. Öko-Windeln sind deutlich umwelfreundlicher, sie sind aus Bio-Baumwolle oder Bioschurwolle, durch die der kleine Babypopo gut atmen kann.
Dabei ist es keinesfalls so, dass Ökowindeln schlechtere Ergebnisse erzielen, Ihr Baby bleibt trocken - bei reduzierter Umweltbelastung. Die meisten Öko-Windeln allerdings haben trotz ihres Namens einen kleinen chemischen Baustein: Den Gelkern, der die Flüssigkeit aufnimmt. Der Hersteller Wiona stellt mit der Wiona Biowindel eine Windel her, deren Folien zu 100% biologisch abbaubar ist, die Folie wird aus Maisstärke hergestellt.